Am Freitagmorgen starteten die 8. Klassen zu einem besonderen Unterrichtsgang: Um Punkt 8 Uhr machten wir uns bei eisigen -8 Grad, aber strahlendem Sonnenschein auf den Weg zur Kläranlage in Peißenberg. Trotz der Kälte war die Stimmung ausgezeichnet – denn alle waren gespannt darauf, einmal zu sehen, wie unser Abwasser eigentlich gereinigt wird.
In der Kläranlage angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter freundlich begrüßt und durch das gesamte Gelände geführt. Geduldig erklärte er uns die unterschiedlichen Becken, Filter und Stationen, durch die das Abwasser fließt, bis es am Ende wieder sauber in die Ammer geleitet werden kann. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie viele Schritte notwendig sind, um unser Wasser aufzubereiten – und welche Technik dahintersteckt.
Die wichtigste Botschaft des Tages wurde uns deutlich mitgegeben: Keine Medikamente, Essensreste oder Hygieneartikel über die Toilette entsorgen! Diese Stoffe richten erheblichen Schaden an, belasten die Anlagen und können das Wasser unnötig verunreinigen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Abwasser beginnt bei jedem Einzelnen zu Hause.
Am Ende des Besuchs waren sich alle einig: Wir können uns glücklich schätzen, jeden Tag ganz selbstverständlich sauberes Wasser zur Verfügung zu haben. Der Ausflug war nicht nur lehrreich, sondern machte uns bewusst, wie wertvoll und aufwendig Wasserversorgung wirklich ist.
Ein herzliches Dankeschön an die Kläranlage Peißenberg für die informative und engagierte Führung!
Ausflug zur Firma Roche in Penzberg
Thomas Kirschner
Am 28.10.2025 unternahmen wir, die 9c gemeinsam mit unserem Klassenleiter Herrn Kirschner und unserer Lehrerin Frau Greinwald einen Ausflug zur Firma Roche in Penzberg. Ziel des Besuchs war es, einen Einblick in die Arbeitswelt eines großen biotechnologischen Unternehmens zu gewinnen und verschiedene naturwissenschaftliche Berufsfelder kennenzulernen.
Bereits in der Woche zuvor hatten die Klassen 9a und 9b die Gelegenheit, Roche zu besuchen. Da sie uns schon von ihren Eindrücken berichtet hatten, waren wir besonders gespannt auf unseren eigenen Besuch.
Nach der Busfahrt wurden wir auf dem Werksgelände herzlich von Frau Stumpfecker, einer Mitarbeiterin der Firma Roche, empfangen. Sie begleitete uns den ganzen Vormittag über und führte uns zunächst über das weitläufige Gelände. Dabei erzählte sie uns unterwegs einige spannende Dinge, zum Beispiel, dass es bei Roche zwei große Bereiche gibt: Diagnostik, wo Tests und Analyseverfahren entwickelt werden, und Pharma, wo Medikamente erforscht und hergestellt werden. Außerdem erfuhren wir, dass der frühere Radprofi Lance Armstrong in seinen Dopingfällen ein Medikament von Roche verwendet hatte – eine Anekdote, die für einige Überraschung sorgte.
Im zweiten Teil des Vormittags gingen wir in eines der großen Gebäude, wo wir in einem Konferenzraum eine Präsentation über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Roche hörten. Wir erfuhren, welche verschiedenen Berufe es dort gibt – vom Biologielaboranten, Chemielaboranten bis hin zum Chemiekanten – und welche Voraussetzungen man für eine Ausbildung in diesen Bereichen mitbringen sollte.
Nach einer kurzen Pause durften wir im dritten und letzten Teil die Labore besichtigen. Mit Schutzbrillen ausgestattet, konnten wir Auszubildende in ihren weißen Kitteln bei der Arbeit beobachten und die modernen Geräte genauer unter die Lupe nehmen. Fragen hätten wir jederzeit stellen können, doch die vielen Eindrücke und Geräte überwältigten uns so sehr, dass kaum jemand davon Gebrauch machte.
Der Ausflug war sehr interessant und lehrreich. Wir bekamen einen spannenden Einblick in die Forschung und Produktion eines international führenden Unternehmens und konnten hautnah erleben, wie vielseitig die Arbeitswelt in der Biotechnologie ist.
Großartige Spendenaktion
Patricia Greinwald und Andrea Ammann
Päckchenaktion des Sozialwesenzweigs
Wieder einmal hieß es bei uns an der Schule kurz vor dem Advent: Wir sammeln für den Verein Familien helfen Familien e. V. ! Unterstützung finden auch in diesem Jahr die Ärmsten der Armen im Südwesten Rumäniens.
Die Woche über standen dafür Schülerinnen und Schüler des Sozialwesenzweigs in der Aula bereit, um Spenden jeglicher Art entgegenzunehmen und in die eigens angeschafften Umzugskartons zu packen. Dass mitunter der Zusammenbau der Kartons zu Problemen führte, wollen wir nicht weiter ausführen J
Während Decken, Lebensmittel, Spielzeug, Straßenmalkreiden, Socken, Schals und Mützen mit Geschick verstaut wurden, konnten die schönen Schulrucksäcke einzeln transportiert werden. Schon vor dem eigentlichen Start der Aktion erreichte uns eine Spende aus Hohenpeißenberg: Frau Schuster hatte bewirkt, dass uns der Kindergartenförderverein von Hohenpeißenberg gesammeltes Spielzeug zukommen ließ. Vielen Dank dafür!
Am Freitag – wie immer bei grauenhaftem Wetter (kein Witz!) – schleppten 6c und 10c alle Pakete zu Beginn der 5. Stunde hinter die Sakristei von St. Barbara. Dort warteten bereits Frau Schwathe und Herr Schnitzer mit einem Kleinlaster. Wie durch ein Wunder und mit viel Geschick fanden alle Spenden ihren Platz in dem Gefährt. Schwer beeindruckt zeigten sich auch die Damen des Pfarrbüros, während sie die vielen Päckchen und Pakete zählten.
Dieses Lob wollen wir an dieser Stelle an alle weitergeben: Vielen Dank an alle hilfsbereiten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Freunde der Schule, Lehrkräfte, Sekretärinnen und unsere Schulleitung!
Außerdem freuen wir uns sehr über unsere willigen Helferinnen und Helfer: alle „Sozis“, die Klassen 10c und 6c – herzlichen Dank!
Triumph auf den Filmtagen bayerischer Schulen in Straubing
Jacky Schuster
Klappe, die Zweite – Schülerteam der Realschule Peißenberg gewinnt Förderpreis
Wenn sich Schüler etwas in den Kopf setzen, dann …
…wird es tatsächlich umgesetzt?!
Zumindest diese vier Schüler haben auf der Rückfahrt von den Filmtagen in Straubing im Schuljahr 2024/25, bei denen wir mit dem Film „Die (Schulaufgaben) Lösungen“ vertreten waren, eine klare Ansage gemacht:
„Wir drehen noch einen Film zusammen, reichen ihn wieder ein – und dann fahren wir nochmal nach Straubing, dann aber als Teilnehmer im Hauptprogramm!“
Gesagt, getan. Ein ganzes Jahr lang arbeiteten Ferdinand Mönig, Max Leibold, Matthias Holzer und Leon Mayr an ihrer eigenen Idee: Legacy of the rings. Dieser Film sollte alles übertreffen, was sie bisher produziert hatten.
Die Einladung zu den 48. Filmtagen überraschte mich daher nicht wirklich – die Freude im Team war riesig! Doch die entscheidende Frage lautete nun: Ist der Film so gut geworden, dass er sogar preiswürdig ist?
Und wieder war es soweit: Der eigene Film flimmerte über die große Kinoleinwand – ein überwältigendes Gefühl! Als der tosende Applaus des Publikums durch den Saal hallte, war den Jungs der Stolz ins Gesicht geschrieben. Sie hatten es geschafft. Ihre Arbeit, ihr Einsatz, ihre Kreativität – all das wurde gefeiert. Ein Moment, der bleibt!
Auch das Filmgespräch meisterten die Jungs mit Bravour. Sie beantworteten alle Fragen souverän und zeigten auf der großen Bühne des Theaters keinerlei Nervosität. Besonders eindrucksvoll war Max Leibolds Antwort auf die Frage eines Filmlehrers einer anderen Schule, wie sie die glühenden Augen im Film realisiert hätten – denn normalerweise glüht dabei auch das Gesicht mit. Max konterte gelassen: „Das ist doch ganz einfach“, und startete eine lange, präzise Erklärung, gespickt mit Fachbegriffen, die dem Publikum reihenweise Fragezeichen ins Gesicht zauberte. Die ironische Reaktion des Filmlehrers: „Alles klar, gaaanz einfach!“
Der Förderpreis war also zum Greifen nah – auch wenn die Konkurrenz in unserer Kategorie sehr stark war. Die Spannung stieg, und am Samstagnachmittag war es endlich soweit: Die Verkündung der Förderpreise stand an. Nachdem bereits einige Preise vergeben worden waren, hieß es in der Laudatio:
„Wenn Jungs losziehen, und wenn sie nicht genau wissen wohin, dann enden sie oft tief im Dickicht eines Waldes. Dass einer von ihnen von einem feurigen Schatzkästchen aus den Tiefen des Weltalls getroffen wird, ist schon fast eine notwendige Konsequenz.
Nein, in diesem Film gibt es keine Logik, dafür jede Menge Überraschungen, ausgelöst durch Special Effects. Die sind nicht wirklich neu. Aber sie werden so genau und »zielsicher« eingesetzt, dass sie uns doch überraschen.
Lässige Spielfreude, Lust an Blödsinn und tolle Drehorte zeichnen diesen Film aus, der uns lehrt, dass man den Umgang mit magischen Ringen doch besser üben sollte.
Was kann man den Filmemachern sonst noch raten?
Manche Elemente der Filmsprache wie der Wechsel der Einstellungsgrößen werden euch helfen, die Geschichte noch weiter zu komprimieren und sie schneller zu erzählen.
Den richtigen Drive und den Spaß am Film habt ihr in jedem Fall!
Der Film »Legacy of the rings« der Realschule Peißenberg erhält den Förderpreis der Medien LB Bayern.
Sie kamen, drehten – und triumphierten!
Gratulation euch nochmals zu dieser herausragenden Leistung – und danke, dass ich ein kleiner Teil davon sein durfte!