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Tag der Offenen Tür

Titel
„Wo ist die Niere?“ Diese Frage, die man eventuell im Anatomiekurs für angehender Mediziner oder in einem OP-Saal hört, wurde beim Tag der Offenen Tür der Realschule Peißenberg im Biologiesaal gestellt. Ein neugieriger Viertklässler hatte die Plastikorgane aus einem Modell-Torso entfernt und war sich nun nicht mehr sicher, in welcher Reihenfolge er die menschlichen Organe einbauen sollte. Doch bevor Leber, Herz und Niere in einer für den Kunstmenschen womöglich ungesunden Position eingesetzt werden konnten, eilte Biologielehrerin Elfi Knissel zu Hilfe und sorgte für den korrekten Wiedereinbau.
Aber nicht nur im Biologiesaal konnten die zukünftigen Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und die verschiedenen Fächer der Realschule Peißenberg kennenlernen. Im neu gebauten Physiksaal gab es gleich mehrere Experimente, die die neugierigen Grundschüler zum Mitmachen animierten. Höhepunkt waren aber die Experimente von Physiklehrerin Jacky Schuster, die so manchem Kind ein wenig Mut abverlangte. So stellte sie gleich mehrfach die Frage „vertraust du mir?“, die nicht jedes Mädchen und nicht jeder Junge mit „ja“ beantwortete. Dies war aber durchaus verständlich, denn wer möchte schon, dass ein randvolles Wasserglas - mit einem Bierdeckel darauf - kopfüber über das eigene Haupt gehalten wird? Wurde der Bierdeckel zunächst scheinbar von der rechten Hand der Physiklehrerin gehalten, so übernahm die Aufgabe der Luftdruck, als sie ihre Hand in Manier einer Magierin entfernte. Mit diesen und weiteren Effekten wurden die Kinder für das Fach Physik begeistert, wobei natürlich vor allem der zwischen zwei Drähten erzeugte Lichtbogen für Begeisterung sorgte.
Genauso fasziniert waren die Schülerinnen und Schülerin im Chemiesaal, wo sie unter Aufsicht einiger Schüler der zehnten Klassen und Chemielehrerin Veronika Beier selbst Elemente verbrennen und anhand der Flammenfärbung feststellen durften, welches Element sie da gerade verbrannt hatten. „Cool, die Flamme ist ja grün“, schallte es gleich mehrfach durch den Raum. „Ja, das ist Kupfer“, so Zehntklässler Benedikt Ring, der mit einer Schutzbrille auf der Nase seinem neugierigen Schützling die Funktionsweise des Experiments erklärte. „Die Flamme ist ja wieder grün.“ Auch das zweite verbrannte Element brachte eine grüne Flammenführung hervor. Dafür wusste Chemielehrerin Veronika Beier die Erklärung: „Das ist auch Kupfer, aber eine andere Art davon.“
„Weit weniger spektakulär aber ähnlich grün ging es in der kleinen Aula zu, wo die Kinder Tischtennis spielen konnten. An den grünen Tischtennisplatten herrschte von 15:30 – 18:00 Uhr ständig Hochbetrieb, sodass andauernd die gelben Tischtennisbälle durch die Gegend flogen. Wer von den Eltern hier nicht aufpasste, bekam unversehens einen Ball an die Stirn geschossen. Trotz der hohen Geschwindigkeit der gelben Geschosse musste niemand von den Schulsanitätern behandelt werden, die in der Aula zeigten, wie sie im Notfall handeln würden. In der Aula war der Tag der Offenen Tür um 15:30 Uhr mit einer kurzen Ansprache von Michael Puzik eröffnet worden, der seit kurzem die Leitung der Realschule Peißenberg innehat. Bevor dann die Viertklässler in Gruppen durch das Schulhaus geführt wurden, sangen einige Schülerinnen und Schüler der Realschule unter der Leitung von Musiklehrerin Andrea Ammann. Mit dem Song „Komet“ starteten daraufhin die ersten Gruppen auf Erkundungstour.
Natürlich schlugen die Gruppen dabei auch in der Schulküche auf, wo Lehrerin Valerie Liska mit ihrem Team ihre schon legendären Mini-Pizzen vorbereitet hatte und laufend für Nachschub sorgte. Obwohl sich die moderne Schulküche im Keller befindet, konnte man den Geruch der italienischen Spezialität bereits im Treppenhaus und im ersten Stock wahrnehmen. Es war also nicht verwunderlich, dass die Schulküche an diesem Tag phasenweise der meistbesuchte Ort im ganzen Schulhaus war. Ähnlich frequentiert war auch das Klassenzimmer der 10a, wo sich die Französisch-Fachschaft vorstellte. Neben drei Laptops, an denen die Kinder spielerisch an die Fremdsprache herangeführt wurden, stand über zwei Stunden hinweg eine lange Anstellschlange, um sich wahlweise Crêpes mit oder ohne Nutella servieren zu lassen. Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Ende des Tags der Offenen Tür musste die Crêpes-Produktion eingestellt werden, da die dafür eingeplanten 6 - 7 kg Teig aufgebraucht waren.
Einen Raum weiter präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Sozialwesen-Zweigs einen Parcours, den man mit verbundenen Augen absolvieren musste. So mussten die Kinder unter anderem über eine Langbank balancieren, über einen Minikasten auf einen Tisch steigen oder verschiedenen Hindernissen mithilfe eines Gehstocks ausweichen. Am Ende wurde dann noch der Geruchs- und Tastsinn getestet, wobei Paprika- und Currypulver sowie Zimt erschnüffelt werden und verschiedenen Formen mit den Händen ertastet werden mussten.
Viel Feingefühl war auch im Kunstsaal notwendig, wo die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Frau Englmeier Objekte aus Ton formen konnten. Nebenan stand den zukünftigen Realschülern die Schüler-Bücherei offen, zudem zeigte die Theatergruppe ständig kleine Aufführungen. Natürlich präsentierten sich auch die klassischen Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Geographie und Wirtschaft in verschiedenen Klassenzimmern, sodass sowohl Kindern als auch Eltern nie langweilig wurde. Zudem konnten die Eltern ihre Fragen an die Lehrer und Schulleitung in ungezwungener Atmosphäre loswerden. Ob dabei natürlich so interessante und eher ungewöhnliche Fragen, wie „wo ist die Niere?“ gestellt wurden, darf bezweifelt werden.

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