8c wandert auf die Tutzinger Hütte
- Geschrieben von: Elfi Knissel
Die Klasse 8c wanderte mit ihren Lehrern Elfi Knissel und Philipp Wittmann auf die Tutzinger Hütte. Mit dem Zug fuhren die 13 Schülerinnen und Schüler zunächst von Peißenberg nach Benediktbeuern. Vom Bahnhof in Benediktbeuern führte der Weg zunächst leicht bergauf zum Eingang des Lainbachtals. Bereits auf diesem kurzen Teilstück wurden die Schüler pitschnass. Auch für die nächsten drei Stunden öffnete der Himmel immer wieder seine Schleusen, sodass die 8c völlig durchnässt um 15 Uhr die Tutzinger Hütte unterhalb der Benediktenwand auf 1.327 m üNN erreichte. Dort zogen sich die Jugendlichen erst einmal trockene Kleidung an und bestellten sich Getränke sowie jede Menge Kaiserschmarrn. Am nächsten Morgen schien in der Früh die Sonne, sodass der Rückweg ins Tal zu einer trockenen Angelegenheit wurde.
Umwelttag der Realschule Peißenberg
- Geschrieben von: Realschule Peißenberg
Schleifgeräusche, Hammerschläge und wildes Gewusel drängen aus den Räumlichkeiten der Staatlichen Realschule Peißenberg. Heute ist ein besonderer Schultag, denn bereits zum dritten Mal findet der Tag der Nachhaltigkeit für die 5. bis 7. Jahrgangsstufen statt. Dabei geht es keineswegs um Vorträge oder gar normalen Unterricht. Die Schüler sollen an diesem besonderen Tag die Möglichkeit erhalten, Nachhaltigkeit zu erleben und praktisch umzusetzen. Dafür wurde eine Vielzahl an Workshops von Lehrkräften aber auch von externen Personen angeboten, die die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wählen konnten.
Beim Töpfern von Tonfischen, dem Bau von Insektenhotels mit der Stiftung „Gmahde Wiesn“, in der Fahrradwerkstatt mit dem „Repaircafe Weilheim“ und beim Upcycling alter Schulbänke konnten die Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und dabei viel über das Thema Nachhaltigkeit lernen. Auch im Bereich Naturkosmetik war einiges geboten. So stellte beispielsweise Susanne Gros einen Lippenbalsam her und bei Frau Rockel wurden Seifen produziert.
In der Schulküche konnten unter Anleitung von Frau Liska mit über 40 kg gerettetem Obst und Gemüse eines lokalen Supermarktes leckere Speisen gekocht oder auch gesunde Limo hergestellt werden. Einige Gruppen besuchten Beispiele für Nachhaltigkeit in der näheren Umgebung wie den Hochbehälter der Gemeinde Peißenberg, den Granerhof oder auch das Bergbaumuseum.
„Es hat uns riesig Spaß gemacht!“, waren sich am Ende des Tages alle Schülerinnen und Schüler einig. Ein Schüler der 5. Klasse erzählte entschlossen: „Nächstes Jahr möchte ich den Workshop mit dem Gemüseorchester wählen oder Kerzen aus Wachsresten herstellen“.
Die Schulfamilie der Realschule Peißenberg dankt allen Kolleginnen und Kollegen, Stiftungen und Organisationen, die den Umwelttag erneut zu einem großen Erfolg gemacht haben. Wir hoffen, dass viele der neuen Impulse im Alltag der Schülerinnen und Schüler umgesetzt werden können.
Verabschiedung der 10. Klassen
- Geschrieben von: Markus Brennauer
Am 25.Juli bekamen die Schüler der 10. Klasse ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Neben den Abschlussreden der Klassenleiter Herr Brunner, Herr Süßenbach und Herr Wittmann spielten die neu zusammen gestellte Lehrerband und sang der Schülerchor unter Leitung von Frau Ammann.
Silber für Lehrerteam
- Geschrieben von: Markus Brennauer
OBERSCHLEIßHEIM – „Was, wir sind Zweiter?“ Katharina Lang, Max Wölki und Markus Brennauer glaubten ihrem Kollegen Philipp Wittmann zunächst nicht, als dieser nach dem Zieleinlauf die Ergebnisliste auf seinem Handy öffnete. Doch als Wittmann seinen Kollegen das Handydisplay zeigte, konnten sie es mit ihren eigenen Augen sehen. Die vier Realschullehrer aus Peißenberg hatten in der offenen Wertung bei den bayerischen Lehrermarathonmeisterschaften tatsächlich den zweiten Platz belegt.
Doch warum hatten die vier Lehrer nicht bereits beim Zieleinlauf gewusst, dass sie Zweiter waren? Dies liegt an dem besonderen Modus dieser Meisterschaft. Jeder Teilnehmer muss nämlich zwei Runden um die Ruderregattastrecke in Oberschleißheim laufen, also insgesamt 10 Kilometer. Dabei starten zunächst zwei Läuferinnen oder Läufer von jeder Schule. Sobald der erste der beiden Läufer die 10 Kilometer geschafft hat, schickt dieser per Handschlag den dritten Kollegen auf die Reise. Der zweite Startläufer schickt dann den vierten Kollegen auf die zwei Runden. Alle vier Zeiten werden dann zusammenaddiert. Zudem gibt es bei den bayerischen Lehrermarathonmeisterschaften, die vom bayerischen Kultusministerium veranstaltet werden, vier verschiedene Wertungskategorien: Männer, Frauen, Mixed und offene Klasse. Zur offenen Klasse gehören Teams, die entweder aus drei Frauen und einem Mann, drei Männern und einer Frau oder geschlechterunabhängig aus Lehrerinnen und Lehrern bestehen, die nicht von derselben Schule stammen. So kam es, dass der Sieg in der offenen Klasse an vier Männer aus Erding ging, die nicht alle an derselben Schule unterrichten. Mit 2:48:02 Stunden hatten sie mehr als 14 Minuten Vorsprung auf die Peißenberger Lehrer (3:02 Stunden). Rang drei ging mit 3:04:11 Stunden an das Gymnasium Fürstenried.
Bei sommerlichen Temperaturen starteten Katharina Lang und Philipp Wittmann. Der Englisch- und Religionslehrer (evangelisch) startete offensiv in sein Rennen, obwohl er in den vergangenen Wochen nicht so oft laufen war. Für die erste 5km-Runde benötigte er nur etwas mehr als 22 Minuten. Knapp vier Minuten später überquerte Lang zum ersten Mal die Zeitmessmatte an der Tribüne der Ruderregattastrecke. Die 29-jährige Deutsch- und Geographielehrerin hatte Mitte Juni beim Leutaschtrail (69 km und 2.900 Höhenmeter) im Rahmen des Zugspitz Ultratrail Rang 35 belegt und war deswegen nur wenige Male im Flachen gelaufen. Nach knapp 45 Minuten schlug Wittmann seinen Kollegen Wölki ab, der hochmotiviert zu seinem 10km-Abschnitt startete. Der 35-jährige Mathe- und Physiklehrer war noch nie zuvor ein Straßenrennen gelaufen. Nicht ganz zehn Minuten nach Wittmann erreichte Lang nun das Ziel und schickte Markus Brennauer auf die Strecke. Der 45-jährige Deutsch- und Sportlehrer überholte gleich zu Beginn seiner zweiten Runde Wölki, der sein Tempo auf der zweiten Runde halten konnte. Dies gelang Brennauer nicht ganz, der für die zweite Runde knapp eineinhalb Minuten mehr benötigte als für seine erste. Deshalb war er mit seiner Zeit von 33:35 Minuten auch nicht ganz zufrieden. Nun warteten Brennauer, Lang und Wittmann auf ihren Kollegen, der zu einem Endspurt ansetzte und nach etwas mehr als 50 Minuten erschöpft das Ziel erreichte. Die Erschöpfung wich aber schnell der Freude über den zweiten Platz. Zudem erfrischten sich die vier Lehrer im kühlen Nass der olympischen Ruderregattastrecke.