Am 18.1.2025 machten wir, die Klasse7b, eine Exkursion mit dem Zug nach Schongau. Da wir gerade das Thema „Leben in einer mittelalterlichen Stadt“ im Geschichtsunterricht hatten, bekamen wir bei strahlendem Sonnenschein eine mittelalterliche Stadtführung durch Schongau. Dabei besuchten wir das Ballenhaus, den Polizeidienerturm, das städtische Museum und gingen ein Stück auf der Stadtmauer entlang. Unsere Stadtführerin Kornelia Funke versorgte uns währenddessen mit vielen interessanten Infos und Anekdoten aus der Geschichte der Stadt. Uns hat der Ausflug sehr gefallen.
Auch in diesem Jahr tauschten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Bayern am Nikolaustag das Klassenzimmer gegen die Eishalle. Der traditionelle Eislauftag bot eine willkommene sportliche Abwechslung zum Schulalltag und sorgte für vorweihnachtliche Stimmung.
Um allen Schülerinnen und Schülern genügend Platz auf dem Eis zu bieten, war der Vormittag in drei Blöcke unterteilt. Den Anfang machten in der ersten und zweiten Schulstunde die „Kleinen“ der 5. und 6. Jahrgangsstufen, die sich mit viel Eifer auf die Kufen wagten. Nach einer kurzen Pause übernahmen in der dritten und vierten Stunde die 7. und 8. Klassen die Eisfläche. Hier wurden von den Schülerinnen und Schülern lange Schlangen gebildet. Teilweise bis zu 25 Schüler und Lehrer liefen Hand in Hand über die Eisfläche. Den sportlichen Abschluss bildeten schließlich in der fünften und sechsten Stunde die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen.
Für die passende Atmosphäre war bestens gesorgt: Eine gelungene Mischung aus stimmungsvoller Weihnachtsmusik und modernen Pop-Hits dröhnte aus den Lautsprechern und motivierte sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene zu schnellen Runden oder kunstvollen Figuren. Ein besonderes Highlight war zudem eine kleine Lasershow, die bunte Lichter über die Eisfläche tanzen ließ und die Halle in ein fast magisches Licht tauchte.
Insgesamt war der Nikolaus-Eislauftag wieder ein voller Erfolg, der nicht nur die sportliche Betätigung förderte, sondern auch die Klassengemeinschaft stärkte.
Am Freitagmorgen starteten die 8. Klassen zu einem besonderen Unterrichtsgang: Um Punkt 8 Uhr machten wir uns bei eisigen -8 Grad, aber strahlendem Sonnenschein auf den Weg zur Kläranlage in Peißenberg. Trotz der Kälte war die Stimmung ausgezeichnet – denn alle waren gespannt darauf, einmal zu sehen, wie unser Abwasser eigentlich gereinigt wird.
In der Kläranlage angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter freundlich begrüßt und durch das gesamte Gelände geführt. Geduldig erklärte er uns die unterschiedlichen Becken, Filter und Stationen, durch die das Abwasser fließt, bis es am Ende wieder sauber in die Ammer geleitet werden kann. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie viele Schritte notwendig sind, um unser Wasser aufzubereiten – und welche Technik dahintersteckt.
Die wichtigste Botschaft des Tages wurde uns deutlich mitgegeben: Keine Medikamente, Essensreste oder Hygieneartikel über die Toilette entsorgen! Diese Stoffe richten erheblichen Schaden an, belasten die Anlagen und können das Wasser unnötig verunreinigen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Abwasser beginnt bei jedem Einzelnen zu Hause.
Am Ende des Besuchs waren sich alle einig: Wir können uns glücklich schätzen, jeden Tag ganz selbstverständlich sauberes Wasser zur Verfügung zu haben. Der Ausflug war nicht nur lehrreich, sondern machte uns bewusst, wie wertvoll und aufwendig Wasserversorgung wirklich ist.
Ein herzliches Dankeschön an die Kläranlage Peißenberg für die informative und engagierte Führung!






