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30 Jahre Mauerfall und Bowling

Die Studienfahrt der 10 a und der 10 c nach Berlin war eine ganz besondere. Obwohl in den vergangenen Jahren viele Abschlussklassen der Realschule Peißenberg in Berlin waren, unterschied sich diese von den anderen deutlich.

Dies lag nicht daran, dass noch 30 Minuten vor Abfahrt nicht klar war, welche Lehrkraft Frau Prell ersetzen sollte, die ihre Teilnahme an der Studienfahrt krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste. Dies lag nicht daran, dass die 10. Klassen zum ersten Mal nach und nicht vor den Herbstferien nach Berlin fuhren. Es lag nicht daran, dass in Berlin teilweise nur zwei Lehrkräfte die Klassen beaufsichtigen konnten, da die sich beiden anderen Lehrkräfte um einzelne andere Schüler kümmern mussten. Es lag auch nicht daran, dass irgendetwas Besonderes in Berlin vorgefallen wäre.

Der Grund dafür war, dass sich Herr Brennauer und Herr Kofler für die Studienfahrt genau die Woche zur 30-jährigen Feier des Mauerfalls ausgesucht hatten. Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen erinnerten an das für die deutsche Geschichte so wichtige Ereignis. Bereits am Dienstag in der Früh wurden die Schülerinnen und Schüler auf diese Tatsache aufmerksam, als sie das Brandenburger Tor fotografieren wollten. Denn rund um das historische Bauwerk herum standen große Absperrgitter mit weißen Bannern, sodass ein Foto der Klasse oder einzelner Personen vor dem Brandenburger Tor deutlich erschwert wurde. Der Grund dafür waren die Aufbauarbeiten für eine große Feier, die am Samstag vor dem Brandenburger Tor stattfinden sollte.

Durch das Gewirr an Absperrgittern bahnten sich die Schülerinnen und Schüler nun gemeinsam ihren Weg zum Reichstag. An der Einlasskontrolle wurde es nun spannend. Denn noch war nicht klar, ob Frau Schiele mit in das Regierungsgebäude durfte. Frau Schiele hatte sich Montag um 7 Uhr spontan dazu entschlossen, nach Berlin mitzufahren. Sie sprang dankenswerterweise für Frau Prell ein. Da aber Frau Schiele natürlich noch nicht gepackt und keinen Koffer dabei gehabt hatte, war der Bus mit den Schülern zunächst einmal zu ihrer Wohnung gefahren. Glücklicherweise stand dort ein bereits gepackter Koffer, den sie aufgrund der Herbstferien noch nicht ausgepackt hatte. Nach diesem kleinen Umweg ging es dann weiter nach Berlin. Da Frau Schiele natürlich nicht ihren Besuch beim Reichstag im Vorfeld angemeldet hatte, konnte erst vor Ort geklärt werden, ob sie mit hineindurfte. Nach einer kurzen Erklärung durfte sie die beiden Klassen begleiten und dem Vortrag auf der Besuchertribüne lauschen und die Kuppel des Reichstags erkunden.

Danach ging es gleich weiter zum Alexanderplatz, wo bereits Johannes wartete. Der Berliner dirigierte den Bus durch die Stadt und erzählte dazu interessante Geschichten. 90 Minuten dauerte die Stadtführung, die am Abgeordnetenhaus endete. Das Abgeordnetenhaus ist der Sitz des Berliner Senats. Nach einer kurzen Begrüßung wurde erst einmal ein Film gezeigt, der die Aufgaben des Berliner Senats erklärte, bevor es weiter in die Ehrengalerie ging. Dort erfuhren die Schüler, dass es 131 Ehrenbürger gibt, wobei 54 davon als Porträt im Abgeordnetenhaus zu sehen sind, u.a. Willy Brandt. Nach dem anstrengenden Tagesprogramm gab es Abendessen im A & O Hostel Berlin Mitte, direkt danach hieß es: ab in die Disco. Nachdem ausgiebig gefeiert wurde, gingen die Schülerinnen und Schüler die 2,5 Kilometer zu Fuß durch das dunkle Berlin an der Spree entlang zurück zum Hotel.

Am Mittwoch erhielten die Jugendlichen Informationen zu den Ereignissen am 13.08.1961. An der Gedenkstätte Berliner Mauer erfuhren die 44 Schülerinnen und Schüler bei Regen und 6 °C von der Situation damals und den vielen Toten, die die Berliner Mauer gefordert hatte. Am Nachmittag durften sich dann die Schüler im DDR-Museum aufwärmen. Zunächst wurden sie in kleinen Gruppen durch das Museum geführt. Danach konnten sie auf eigene Faust die vielen Exponate erkunden. Das Highlight war dabei für die meisten ein echter Trabi, in den man sich hineinsetzen konnte.

Am Donnerstag marschierten die Peißenberger Schüler nach dem Frühstück gleich zur Easy Side Gallery. Nach 20 Minuten erreichten sie das weltbekannte, knapp 1,3 Kilometer lange Stück der Berliner Mauer, das durch seine kreativen und teilweise provokativen Graffitis Weltruhm erlangt hatte. Mittags verbrachten die Schülerinnen und Schüler in der Mall of Berlin. Um 15 Uhr holte dann der Bus alle ab. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen stand auf dem Plan. Die Führung durch das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit vermittelte den Jugendlichen einen Eindruck, wie brutal das DDR-Regime gegen Systemkritiker vorging.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel brachte der Bus die beiden Klassen nach Berlin Marzahn. Dort gingen die Schülerinnen und Schüler schnurstracks in eine Bowlingbahn. 10 Bahnen waren reserviert. Zu den eingänglichen Beats typischer 90er Jahre Euro Dance – Hits gab es Burger, Pommes und natürlich jede Menge Strikes. Als dann am Ende sogar noch die Musik der Backstreet Boys gespielt wurde, hielt es auch Frau Steer, Frau Schiele, Herrn Kofler und Herrn Brennauer nicht mehr auf ihren Sitzen.

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